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Johann Wolfgang von Goethe: Der Dichter der inneren Freiheit

In dem Schauspiel, mit dem Johann Wolfgang Goethe 1773 berühmt wurde, stirbt der Held mit einem einzigen Wort auf den Lippen. Der Reichsritter Götz von Berlichingen, gefangen, verwundet und von seiner Zeit überholt, bittet um einen Trunk Wasser, atmet die „himmlische Luft“ und stirbt mit dem Ruf „Freiheit! Freiheit!“. Fast sechzig Jahre später legt Goethe dasselbe Wort seinem Faust in den Mund, in der letzten Rede vor dessen Tod: „Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, / Der täglich sie erobern muß.“

Zwischen diesen beiden Stellen liegt ein Leben, das man schwerlich libertär nennen kann. Goethe diente einem Fürsten, saß in dessen Regierung und hielt von Revolutionen wenig. Trotzdem lohnt es sich, ihn auf die Freiheit hin zu lesen, denn kaum ein deutscher Schriftsteller hat so genau beobachtet, was Bevormundung aus Menschen macht und woran sich die Versuchungen der Macht verraten.

Steckbrief

  • Lebensdaten: 28. August 1749 in Frankfurt am Main bis 22. März 1832 in Weimar
  • Wirken: Dichter, Naturforscher und Staatsdiener in Sachsen-Weimar-Eisenach; ab 1776 im Geheimen Consilium, 1782 geadelt
  • Hauptwerke: Götz von Berlichingen (1773), Egmont (1788), Wilhelm Meisters Lehrjahre (1795/96), Faust I (1808), Die Wahlverwandtschaften (1809), Wilhelm Meisters Wanderjahre (1821/1829), Faust II (1832)
  • In einem Satz: Er war kein Liberaler, kannte aber die Versuchungen der Macht genau und sah im Menschen ein Wesen, das sich selbst bilden muss.

Ein Bürgersohn im Rat des Herzogs

Goethe stammte aus einer wohlhabenden Frankfurter Familie und studierte auf Wunsch des Vaters Jura. Am 7. November 1775 kam er auf Einladung des jungen Herzogs Carl August nach Weimar, und schon im Juni 1776 saß er mit Sitz und Stimme im Geheimen Consilium, dem obersten Beratungsgremium des kleinen Landes. Er kümmerte sich um Wegebau, Rekrutenaushebung und das Bergwerk bei Ilmenau, übernahm 1779 die Kriegskommission und vertrat ab 1782 zweieinhalb Jahre lang den Leiter der Finanzkammer. Im selben Jahr wurde er geadelt.

In diese Jahre fällt ein Strafverfahren, über das bis heute gestritten wird. 1783 saß in Weimar die Dienstmagd Johanna Catharina Höhn in Haft, die ihr neugeborenes Kind getötet hatte. Der Jenaer Schöppenstuhl hatte nach geltendem Recht das Todesurteil vorgeschlagen, bestätigen musste es der Herzog. Angeregt durch den Fall legte Carl August der Regierung und den vier Mitgliedern des Geheimen Consiliums die grundsätzliche Frage vor, ob die Todesstrafe für Kindsmord abgeschafft werden solle. Die Mehrheit war dagegen, und Goethe, damals der dienstjüngste unter den Geheimen Räten, schloss sich in seinem schriftlichen Votum vom 4. November 1783 den Kollegen an und hielt die Beibehaltung für ratsamer. Über das Urteil gegen Johanna Höhn selbst wurde dabei nicht abgestimmt. Der Herzog, dem auch das Begnadigungsrecht zustand, bestätigte es aus eigenem Entschluss, und am 28. November wurde sie hingerichtet.

Wie schwer Goethes Votum wog, ist in der Forschung umstritten. Rüdiger Scholz sieht Goethes Mitverantwortung lange verschleiert, W. Daniel Wilson gewichtet das Votum stark, während Volker Wahl, der die Weimarer Akten ediert hat, bestreitet, dass Goethe für die Hinrichtung gestimmt habe. Unbestritten ist, dass derselbe Dichter, der mit Gretchen im Faust einer Kindsmörderin eine der bewegendsten Figuren der deutschen Literatur gab, sich in der Grundsatzfrage für die Todesstrafe aussprach. Den Gretchen-Stoff hatte er schon vor Weimar entworfen, angeregt durch den Fall der 1772 in Frankfurt hingerichteten Susanna Margaretha Brandt. In einer späten Maxime heißt es noch, die Todesstrafe abzuschaffen werde „schwerhalten“.

Mit seinen Ämtern hatte Goethe anfangs die Hoffnung auf ein Fürstentum verbunden, das nach den Grundsätzen der Aufklärung zum Wohl aller Untertanen regiert würde, nicht allein zum Nutzen des grundbesitzenden Adels. Die Bilanz fiel ernüchternd aus: Das Bergwerk scheiterte an Wassereinbrüchen und schlechtem Erz, grundlegende Reformen blieben außer Reichweite, und 1785 zog sich Goethe aus den Ratsgeschäften weitgehend zurück, obwohl er dem Gremium formal bis 1815 angehörte. Nach der Italienreise von 1786 bis 1788 beschränkte sich sein Anteil an der Verwaltung im Wesentlichen auf Wissenschaft und Kunst.

Sich selbst ausbilden

In Wilhelm Meisters Lehrjahre erklärt der Held, ein Kaufmannssohn, seinem Freund Werner, warum er beim Theater bleibt: „Daß ich dir’s mit einem Worte sage: mich selbst, ganz wie ich da bin, auszubilden, das war dunkel von Jugend auf mein Wunsch und meine Absicht.“ (Fünftes Buch, drittes Kapitel). Im selben Brief beklagt Wilhelm, dass in Deutschland nur dem Edelmann eine allgemeine, „personelle“ Ausbildung möglich sei, während der Bürger zwar Verdienst erwerben könne, seine Persönlichkeit aber verliere. Der Roman hält einer Ständegesellschaft, in der die Herkunft über die Entfaltung entscheidet, den Anspruch des Einzelnen entgegen, sich nach eigenem Maß zu formen.

Dieser Gedanke verbindet Goethe mit Wilhelm von Humboldt, der 1794 in Jena zu seinem und Schillers engem Umgang gehörte. Humboldt hatte schon 1792 in seinen Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staats zu bestimmen daraus gefolgert, dass sich der Staat zurückhalten müsse, weil der Mensch sich nur in Freiheit und in einer Vielfalt von Lebenslagen bilden könne. John Stuart Mill stellte seiner Schrift On Liberty 1859 ein Motto aus diesem Werk voran. Goethe hat die politische Konsequenz nie so ausdrücklich gezogen, das Menschenbild dahinter aber literarisch ausgestaltet wie kaum ein anderer.

Wie Kinder zu ihrem Besten leiten

Die schärfste Kritik der Bevormundung findet sich im Egmont, und Goethe legt das Argument für sie einem Gegner der Freiheit in den Mund. Im vierten Aufzug trifft der niederländische Graf Egmont auf den Herzog von Alba, den der spanische König geschickt hat, um die aufbegehrenden Provinzen zu unterwerfen. Auf die Frage, wer den Niederländern ihre Freiheit verbürge, antwortet Alba: „Freiheit? Ein schönes Wort, wer’s recht verstände.“ Und weiter: „Weit besser ist’s, sie einzuengen, daß man sie wie Kinder halten, wie Kinder zu ihrem Besten leiten kann.“

Gleich darauf folgt der Satz „ein Volk bleibt immer kindisch“, und ohne es zu merken, beschreibt Alba damit den Zirkel jeder Bevormundung: Wer Menschen wie Kinder hält, sieht sich stets darin bestätigt, dass sie nicht erwachsen werden. Egmont fragt zurück, ob sich viele nicht lieber vielen anvertrauen sollten als einem König und den wenigen Höflingen, die „an den Blicken seines Herrn“ altern. Seine Landsleute beschreibt er als Männer, von denen jeder „rund für sich, ein kleiner König“ sei: „Zu drücken sind sie; nicht zu unterdrücken.“ Der Bürger wolle seine alte Verfassung behalten und von seinen Landsleuten regiert werden, weil er wisse, wie er geführt werde.

Weder Freiheitsapostel noch Willkür

Die Französische Revolution erlebte Goethe nicht nur aus der Ferne: 1792 begleitete er seinen Herzog in den Feldzug gegen das revolutionäre Frankreich, 1793 war er bei der Belagerung von Mainz dabei. In den Venezianischen Epigrammen, gedruckt in Schillers Musen-Almanach für das Jahr 1796, heißt es: „Alle Freyheits-Apostel, sie waren mir immer zuwider; / Willkür suchte doch nur Jeder am Ende für sich.“ Die nächste Zeile nennt seinen Maßstab: „Willst du Viele befreyn, so wag‘ es Vielen zu dienen.“

Dass sich dieses Misstrauen ebenso gegen die Obrigkeit richtete, zeigt ein Gespräch vom 4. Januar 1824, das sein Vertrauter Johann Peter Eckermann aufgezeichnet hat. Er habe kein Freund der Revolution sein können, weil ihre Gräuel ihn täglich empört hätten, sagt Goethe dort, und fügt hinzu: „Ebensowenig aber war ich ein Freund herrischer Willkür.“ Eine große Revolution sei nie Schuld des Volkes, sondern der Regierung, die sich gegen nötige Verbesserungen sträube, bis das Notwendige von unten erzwungen werde. Weil er die Revolutionen hasste, nenne man ihn einen „Freund des Bestehenden“, doch diesen zweideutigen Titel wolle er sich verbitten. Zwei Jahre später druckte er in seiner Zeitschrift Über Kunst und Altertum eine Maxime, die den Gedanken in eine Frage und eine Antwort fasst: „Welche Regierung die beste sei? Diejenige, die uns lehrt, uns selbst zu regieren.“

Zehn Mittelpunkte statt einem

Am 23. Oktober 1828 sprachen Goethe und Eckermann über die Einheit Deutschlands. Goethe verstand darunter etwas anderes als die Nationalisten nach ihm. Deutschland solle eins sein darin, dass Taler und Groschen überall gleich viel gelten, dass Maß und Gewicht, Handel und Wandel einheitlich seien und dass sein „Reisekoffer durch alle sechsunddreißig Staaten ungeöffnet passieren könne“. Eine einzige große Hauptstadt hielt er für einen Irrtum und fragte mit Blick auf eine Karte, auf der die von Paris fernen Departements Frankreichs als dunkle Flecken erschienen, wie es dort aussähe, wenn das Land „statt des einen großen Mittelpunktes zehn Mittelpunkte hätte, von denen Licht und Leben ausginge“.

Die vielen Fürstensitze, über die man gern als Kleinstaaterei spottet, waren für ihn die Träger einer Kultur, die das ganze Land durchdrungen hatte, mit über zwanzig Universitäten, über hundert öffentlichen Bibliotheken und einem „überall verbreiteten Wohlstand“. Seine Vorstellung von Einheit erinnert an das, was man heute einen gemeinsamen Markt nennt: freien Verkehr von Menschen, Waren und Geld bei politischer Vielfalt. Wissenschaft und Kunst, heißt es in einer späten Maxime, gehörten der ganzen Welt und gediehen nur durch „allgemeine freie Wechselwirkung aller zugleich Lebenden“.

Der Zettel des Kaisers

Im ersten Akt von Faust II steht ein Kaiserreich vor dem Bankrott. Mephisto verspricht Abhilfe, und in der Szene „Lustgarten“ verliest der Kanzler das Ergebnis: „Zu wissen sei es jedem, der’s begehrt: / Der Zettel hier ist tausend Kronen wert. / Ihm liegt gesichert, als gewisses Pfand, / Unzahl vergrabnen Guts im Kaiserland.“ (Verse 6057 bis 6060). Der Kaiser ahnt zunächst „Frevel, ungeheuren Trug“, dann lässt er sich vom plötzlichen Wohlstand überzeugen. Goethe, der selbst eine fürstliche Kasse verwaltet hatte, beschreibt die Versuchung eines verschuldeten Herrschers, Reichtum zu drucken, statt ihn zu erwirtschaften. Der damalige Bundesbankpräsident Jens Weidmann sah in der Szene 2012 das Kernproblem einer Geldpolitik, die auf Papiergeld beruht: den gefährlichen Zusammenhang von Geldschöpfung, Staatsfinanzierung und Inflation.

Im fünften Akt zeigt Goethe die Kehrseite des großen Plans. Faust ist Herr über neu gewonnenes Land, aber die Hütte des alten Paares Philemon und Baucis stört ihn: „Die Alten droben sollten weichen, / Die Linden wünscht‘ ich mir zum Sitz“. Mephisto und seine Gesellen erledigen das auf ihre Weise: Die Hütte brennt, die Alten sterben vor Schreck. Faust beteuert: „Tausch wollt‘ ich, wollte keinen Raub.“ Er will „Räume vielen Millionen“ eröffnen, doch wer das kleine Eigentum der wenigen als Hindernis ansieht, findet Helfer, die es beseitigen. Die Freiheitsverse folgen erst danach, gesprochen von einem Erblindeten, der das Schaufeln an seinem eigenen Grab für die Arbeit an seinem Werk hält und davon träumt, „auf freiem Grund mit freiem Volke“ zu stehen.

Was Freiheitsfreunde von ihm lernen können

Goethe liefert keine Theorie des freien Staates, aber eine Menschenkenntnis, die jede solche Theorie braucht. Albas Rede enthält das Argument der Bevormundung so genau, dass man es in heutigen Debatten über den fürsorglichen Staat wiedererkennt. Wilhelm Meister lehrt, dass die Selbstbildung des Einzelnen ein Zweck aus eigenem Recht ist.

Ebenso lehrreich ist sein doppeltes Misstrauen gegen Befreier, die am Ende Willkür für sich suchen, und gegen Regierungen, die Verbesserungen verweigern. Sein Bild eines Landes mit vielen selbstständigen Zentren und ohne Zollschranken wirkt erstaunlich modern, und die Papiergeldszene erinnert daran, dass die Versuchung des leichten Geldes so alt ist wie die Staatsschulden.

Täglich erobert

Goethes eigenes Leben verlief innerhalb der Ordnung, die er beschrieb, und als Minister hat er sie mitgetragen, bis hin zu seinem Votum für die Beibehaltung der Todesstrafe. Seine Freiheit war zuerst die innere, die des Menschen, der sich selbst formt. In einer Notiz aus dem Nachlass hat er ihr eine Gestalt gegeben, die über bloße Duldung hinausgeht: „Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: sie muß zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen. Die wahre Liberalität ist Anerkennung.“ Wer andere in ihrer Eigenart anerkennt, statt sie nur zu ertragen, ist schon ein Stück auf dem Weg, den Faust beschreibt, auf dem die Freiheit jeden Tag neu verdient werden will.

Zum Weiterlesen

  • Johann Wolfgang von Goethe: Egmont. Ein Trauerspiel in fünf Aufzügen (1788)
  • Johann Wolfgang von Goethe: Faust. Der Tragödie zweiter Teil (1832)
  • Johann Peter Eckermann: Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens (1836/1848)
  • Hans Christoph Binswanger: Geld und Magie. Eine ökonomische Deutung von Goethes Faust, Murmann, Hamburg 2005

Dieser Artikel erscheint im Rahmen unserer Serie über Denker, Macher und historische Figuren der Freiheit.

Quellen

  • Goethe, Johann Wolfgang: Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand. Ein Schauspiel (1773), 5. Akt, Schluss; Volltext Project Gutenberg Nr. 2321, https://www.gutenberg.org/ebooks/2321
  • Goethe, Johann Wolfgang: Egmont. Ein Trauerspiel in fünf Aufzügen (1788), 4. Aufzug, „Der Culenburgische Palast“; Project Gutenberg Nr. 2146, https://www.gutenberg.org/ebooks/2146
  • Goethe, Johann Wolfgang: Wilhelm Meisters Lehrjahre (1795/96), V. Buch, 3. Kapitel; Project Gutenberg Nr. 2339, https://www.gutenberg.org/ebooks/2339
  • Goethe, Johann Wolfgang: Venetianische Epigramme (Musen-Almanach für das Jahr 1796), Nr. L; Project Gutenberg Nr. 5326, https://www.gutenberg.org/ebooks/5326
  • Goethe, Johann Wolfgang: Faust. Der Tragödie zweiter Teil (1832), 1. Akt „Lustgarten“ (V. 6057–6060), 5. Akt „Palast“, „Tiefe Nacht“, „Großer Vorhof des Palasts“ (V. 11575 f., 11580); Project Gutenberg Nr. 2230, https://www.gutenberg.org/ebooks/2230
  • Goethe, Johann Wolfgang: Die Wahlverwandtschaften (1809), II. Teil, 5. Kapitel; Project Gutenberg Nr. 2403, https://www.gutenberg.org/ebooks/2403
  • Goethe, Johann Wolfgang: Maximen und Reflexionen: Aus „Kunst und Altertum“, V. Band, 3. Heft (1826); Aus Makariens Archiv; Aus dem Nachlaß, Über Literatur und Leben; zeno.org, http://www.zeno.org/Literatur/M/Goethe,+Johann+Wolfgang/Aphorismen+und+Aufzeichnungen/Maximen+und+Reflexionen
  • Eckermann, Johann Peter: Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens (1836/1848), Gespräche vom 4. Januar 1824 und 23. Oktober 1828; Projekt Gutenberg-DE, https://projekt-gutenberg.org/authors/johann-peter-eckermann/books/johann-peter-eckermann-gespraeche-mit-goethe/chapter/245 und …/chapter/287
  • Flitner, Wilhelm: Goethe, Johann Wolfgang von, in: Neue Deutsche Biographie 6 (1964), S. 546–575, https://www.deutsche-biographie.de/sfz53095.html
  • Encyclopaedia Britannica: Johann Wolfgang von Goethe, Abschnitt „First Weimar period (1776–86)“, https://www.britannica.com/biography/Johann-Wolfgang-von-Goethe/First-Weimar-period-1776-86
  • Wahl, Volker: „Augenblick“ Nr. 1 vom 9. Mai 2025, Goethe-Gesellschaft Weimar (zum Fall Höhn), https://www.goethe-weimar.de/fileadmin/user_upload/Augenblick_Folge_1_final.pdf
  • Wahl, Volker (Hg.): „Das Kind in meinem Leib“. Sittlichkeitsdelikte und Kindsmord in Sachsen-Weimar-Eisenach unter Carl August. Eine Quellenedition 1777–1786, Weimar 2004 (nicht eingesehen, zitiert nach Wahl 2025)
  • Scholz, Rüdiger (Hg.): Das kurze Leben der Johanna Catharina Höhn, Königshausen & Neumann, Würzburg 2004; Perlentaucher, https://www.perlentaucher.de/buch/ruediger-scholz/das-kurze-leben-der-johanna-catharina-hoehn.html
  • Wilson, W. Daniel: „Goethe, his Duke and Infanticide: New Documents and Reflections on a Controversial Execution“, in: German Life and Letters 61/1 (2008), S. 7–32, https://doi.org/10.1111/j.1468-0483.2007.00408.x
  • Kronauer, Ulrich: Tagungsbericht „Recht und Literatur um 1800“, Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel 2005 (Goethes Aktenvermerke vom 25.10. und 4.11.1783), https://diglib.hab.de/periodica/wbi/2005-30_1_4/s36.pdf
  • Weidmann, Jens: Begrüßungsrede zum 18. Kolloquium des Instituts für bankhistorische Forschung, „Papiergeld – Staatsfinanzierung – Inflation. Traf Goethe ein Kernproblem der Geldpolitik?“, Frankfurt am Main, 18.09.2012, https://www.bundesbank.de/de/presse/reden/begruessungsrede-710686
  • Binswanger, Hans Christoph: Geld und Magie. Eine ökonomische Deutung von Goethes Faust, Murmann, Hamburg 2005 (Erstausgabe 1985)
  • Mill, John Stuart: On Liberty (1859), Motto und Kap. III; Project Gutenberg, https://www.gutenberg.org/files/34901/34901-h/34901-h.htm
  • Quote Investigator: „What You Can Do, or Dream You Can, Begin It“ (Fehlzuschreibung), https://quoteinvestigator.com/2016/02/09/boldness/

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