Über uns
Was ist der Weg zur Freiheit?
Eine deutschsprachige Plattform für alle, die sich fragen, ob es nicht auch anders geht, und welche Ideen dorthin führen.
Friedrich Hayek warnte 1944 in seinem Werk Der Weg zur Knechtschaft, wohin zentralistische Planwirtschaft und staatliche Bevormundung eine Gesellschaft führen: in die Unfreiheit. Wir haben den entgegengesetzten Weg eingeschlagen. Weg zur Freiheit ist eine deutschsprachige Plattform für alle, die sich fragen, ob es nicht auch anders geht und welche Ideen uns dorthin führen könnten.
Wir sind keine Partei, keine Bewegung, kein Verein. Wir sind ein offenes Forum für libertäres Denken: nüchtern, argumentativ, neugierig. Wir stellen Fragen, die im politischen Mainstream selten gestellt werden. Und wir glauben, dass die besten Antworten dort zu finden sind, wo Freiheit nicht als Mittel zum Zweck gilt, sondern als Fundament.
Was ist Libertarismus?
Libertarismus ist eine politische Philosophie, die den Einzelnen in den Mittelpunkt stellt. Ihr Kern: Jeder Mensch ist Eigentümer seiner selbst und der Früchte seiner Arbeit. Daraus folgt, dass Zwang, ob durch Private oder durch den Staat, der Begründung bedarf. Fehlt eine stichhaltige Begründung, ist er illegitim.
Das klingt simpel. Die Konsequenzen sind es nicht.
Libertarismus bedeutet keinen naiven Glauben an den Markt als Allheilmittel. Er bedeutet ein tiefes Misstrauen gegenüber der Annahme, dass Bürokraten, Politiker oder Experten komplexe gesellschaftliche Prozesse besser steuern können als die spontane Koordination freier Individuen. Diese Einsicht geht auf Friedrich Hayek zurück: Kein zentrales Organ besitzt das Wissen, das dezentral in Millionen von Köpfen verteilt ist.
Libertäre Strömungen im Überblick
Klassischer Liberalismus
Schutz von Eigentum, Vertragsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit als Grundlage von Wohlstand und Freiheit.
LockeSmithMillHayek
Libertarismus im engeren Sinne
Konsequente Anwendung des Nichtangriffsprinzips: Der Staat soll nur Gewalt, Betrug und Vertragsbruch ahnden.
NozickRand
Anarcho-Kapitalismus
Ablehnung des staatlichen Gewaltmonopols zugunsten freiwilliger, marktbasierter Institutionen.
RothbardHoppe
Österreichische Schule
Wirtschaftliche Analyse, die vom handelnden Individuum ausgeht, mit Kritik an Inflation, Konjunkturzyklen und Regulierung.
MengerMisesHayek
Welche dieser Strömungen die überzeugendste ist, darüber lässt sich trefflich streiten. Auf diesem Blog tun wir es.
Was Sie hier finden
Unser Standpunkt
Wir verbergen nicht, dass wir eine Perspektive haben. Weg zur Freiheit steht für die Überzeugung, dass freiwillige Kooperation, Eigenverantwortung und dezentrale Entscheidungsstrukturen gesellschaftliche Probleme besser lösen als staatliche Planung, und dass die Österreichische Schule das intellektuell solideste Fundament für diese Überzeugung liefert.
Das bedeutet nicht, dass wir jeden libertären Gedanken unkritisch übernehmen. Wir legen Wert darauf, Gegenargumente ernst zu nehmen, Schwachstellen ehrlich zu benennen und historische Fakten nicht der Ideologie unterzuordnen. Glaubwürdigkeit entsteht durch Redlichkeit, nicht durch Lautstärke.
- Keine Parteibindung
- Wir verkaufen nichts
- Keine staatliche Förderung
Für wen ist dieser Blog?
- Für Neugierige, die das erste Mal von Libertarismus gehört haben und wissen wollen, was dahintersteckt.
- Für Skeptiker, die dem Mainstream misstrauen, aber noch keine Alternative gefunden haben.
- Für Studierende der Wirtschafts-, Sozial- und Politikwissenschaften, die über den Tellerrand der akademischen Orthodoxie schauen möchten.
- Für Überzeugte, die ihre Argumente schärfen und neue Perspektiven kennenlernen wollen.
- Für alle, denen Freiheit nicht nur als Wahlkampfslogan gilt, sondern als ernsthaftes politisches und philosophisches Projekt.
Mitmachen und Kontakt
Sie möchten einen Artikel beitragen, auf einen Fehler hinweisen, eine Veranstaltung eintragen lassen oder einfach diskutieren? Schreiben Sie uns. Wir freuen uns über jeden Beitrag, der das Niveau der Debatte hebt, ob Sie zustimmen oder widersprechen.
„Die spontane Zusammenarbeit freier Menschen schafft oft Dinge, die größer sind als ihr bewusstes Verständnis.“
Friedrich August von Hayek
