Im Jahr 399 v. Chr. verurteilte ein Athener Geschworenengericht den Philosophen Sokrates wegen Gottlosigkeit und Verführung der Jugend zum Tod. Sein Schüler Platon setzte ihm in der Apologie ein Denkmal, und darin steht der Satz, mit dem Sokrates seine Lebensweise verteidigt: Täglich über die Tugend zu sprechen sei das größte Gut, „ein Leben ohne Selbsterforschung aber gar nicht verdient, gelebt zu werden“ (Apologie 38a, Übersetzung Schleiermacher).
Jahrzehnte später schrieb derselbe Platon in seinem letzten großen Werk, den Nomoi, ein Gesetz gegen die Gottlosigkeit. Wer die Götter leugnet, kommt in eine Besserungsanstalt, und wer nach Ablauf der Haft erneut verurteilt wird, soll sterben (Nomoi 909a). Zwischen diesen beiden Texten liegt ein Denkerleben, das zeigt, wie nah sich die schärfste Einsicht in die Gefahren der Macht und der Wunsch nach einer allwissenden Obrigkeit kommen können.
Steckbrief
- Lebensdaten: 428/427 bis 348/347 v. Chr., Athen
- Herkunft: Sohn von Ariston und Periktione aus einer adeligen Athener Familie
- Wirken: Schüler des Sokrates, Gründer der Akademie in Athen (um 387 v. Chr.), Lehrer des Aristoteles, drei Reisen an den Hof von Syrakus
- Hauptwerke: Apologie, Politeia (Der Staat), Politikos (Der Staatsmann), Nomoi (Gesetze)
- Zitierweise: Platon wird nach den Seitenzahlen der Genfer Ausgabe von Henri Estienne (1578) zitiert, etwa „Politeia 473c“
- In einem Satz: Er erkannte, dass niemand unkontrollierte Macht erträgt, und vertraute sie in seinem Idealstaat doch einer Elite an.
Ein Aristokrat zwischen Oligarchen und Demokraten
Platon wuchs im Athen des Peloponnesischen Krieges auf. Als die Stadt 404 v. Chr. kapitulierte, übernahmen die sogenannten Dreißig die Macht, eine kleine Oligarchenclique unter Führung des Kritias, zu der auch Charmides gehörte; beide waren mit Platon verwandt. Im Siebten Brief, dessen Echtheit in der Forschung stark umstritten ist, schildert der Verfasser, wie er anfangs hoffte, diese Männer würden den Staat zur Gerechtigkeit führen. Stattdessen ließen sie die vorherige Ordnung bald wie ein goldenes Zeitalter erscheinen (324c–e). Den zurückgekehrten Demokraten bescheinigt der Brief Mäßigung, doch dann klagten einflussreiche Männer Sokrates an (325b–c). Am Ende steht der Schluss, alle bestehenden Staaten seien schlecht regiert (326a).
Um 387 v. Chr. reiste Platon nach Sizilien an den Hof des Tyrannen Dionysios I. und gründete nach seiner Rückkehr in Athen die Schule, die als Akademie berühmt wurde. Aristoteles gehörte ihr rund zwanzig Jahre lang an. In den 360er Jahren fuhr Platon noch zweimal nach Syrakus, um den jungen Herrscher Dionysios II. philosophisch zu erziehen. Das Vorhaben scheiterte, und beim letzten Aufenthalt wurde er faktisch festgehalten. Fast alle seine Werke sind Dialoge, in denen meist Sokrates das Wort führt, weshalb man Platons eigene Ansichten aus dem Gang der Gespräche erschließen muss.
Der Ring des Gyges
Im zweiten Buch der Politeia stellt Glaukon, Platons älterer Bruder, eine Frage, die bis heute jede politische Philosophie beschäftigt: Ist jemand gerecht, weil Gerechtigkeit gut ist, oder nur, weil er Strafe fürchtet? Er erzählt dazu die Geschichte des Hirten Gyges, der einen Ring findet, mit dem er sich unsichtbar machen kann, den König ermordet und die Herrschaft an sich reißt. Niemand, so Glaukon, bliebe gerecht, wenn er ohne Entdeckung Unrecht tun könnte (359c–360d).
Sokrates soll im weiteren Verlauf zeigen, dass Gerechtigkeit für die Seele selbst gut ist. Für das politische Denken ist aber schon die Herausforderung wertvoll, weil sie zeigt, dass Macht ohne Sichtbarkeit und ohne Rechenschaft genau die Versuchung erzeugt, die der Ring verkörpert.
Die Stadt der Philosophen
Platons Antwort entwickelt sich am Bild einer Stadt. Weil die Menschen von Natur verschieden begabt sind, soll jeder ein Geschäft betreiben (370a–b), und Gerechtigkeit heißt, dass jeder Stand das Seine tut. Herrschen sollen Philosophen, denn nur sie erkennen das Gute: Solange nicht „die Philosophen Könige werden in den Staaten, oder die, welche jetzt Könige und Herrscher heißen, echte und gründliche Philosophen werden“, gebe es „keine Erlösung vom Übel für die Staaten“ (473c–d, Übersetzung Teuffel).
Die Wächter, also Herrscher und Soldaten, besitzen nichts außer dem Nötigsten, kein Gold, kein Silber, keine eigenen Häuser. Bemerkenswert ist die Begründung: Hätten sie eigenes Land und Geld, würden sie „den übrigen Bürgern feindselige Herrscher werden, statt Bundesgenossen“ (417a). Platon sah also klar, dass Macht und Bereicherung zusammengehen, und wollte die Herrschenden deshalb arm halten. Die Erwerbstätigen, Bauern und Handwerker, behalten ihr Eigentum.
Für die Wächter gibt es auch keine Familie. Frauen und Kinder sind gemeinsam (457c–d), Paarungen werden durch „kluge Lose“ gesteuert, damit der weniger Taugliche die Schuld dem Zufall gibt statt den Regierenden (460a). Frauen sollen dabei die gleiche Erziehung und die gleichen Aufgaben erhalten wie Männer (451c–457b), was für das vierte Jahrhundert v. Chr. eine erstaunliche Forderung war, auch wenn Sokrates zugleich behauptet, Männer seien fast überall überlegen (455c).
Zusammengehalten wird die Ordnung von einem Gründungsmythos, nach dem den Herrschern Gold, den Wächtern Silber und den Bauern und Handwerkern Eisen und Erz in die Seele gemischt sind. Platon nennt ihn selbst eine Lüge, eine der „erlaubten“ (414b–415d). Dazu kommt eine streng kontrollierte Dichtung: Was die Jugend über Götter und Helden hört, wird ausgewählt, und in Buch X wird die nachahmende Dichtung aus der Stadt verwiesen, bis auf Hymnen an die Götter und Lob guter Menschen (607a).
Fairerweise ist zu sagen, dass die Forschung bis heute streitet, wie wörtlich das alles gemeint ist. Platon lässt Sokrates erklären, man suche ein Musterbild der Gerechtigkeit, „nicht aber um deswillen, um zu zeigen, wie dies zu verwirklichen möglich sei“ (472d), und am Ende von Buch IX heißt es, diese Stadt sei vielleicht nur „im Himmel“ aufgestellt, als Vorbild für jeden, der danach sein Inneres ordnen will (592b).
Wenn die Freiheit kippt
In den Büchern VIII und IX beschreibt Platon, wie Verfassungen verfallen. Die Demokratie erscheint dort als Staat „voll Freiheit und voll Redefreiheit“ (557b), in dem jeder leben darf, wie er will. Gerade daraus, so Platon, erwächst ihr Untergang: „Denn die allzu große Freiheit schlägt offenbar in nichts anderes um als in allzu große Knechtschaft, sowohl beim Individuum wie beim Staate“ (564a, Übersetzung Wiegand). Volksführer nehmen den Besitzenden und verteilen die Beute ans Volk, und am Ende erbittet sich der „Beschützer des Volkes“ eine Leibwache und wird zum Tyrannen (565a–566b). Der Tyrann wiederum ist selbst ein Sklave seiner Begierden, voller Angst und Reue, und „wahre Freiheit und Freundschaft“ hat er nie gekostet (576a; 577c–580c). Man muss Platons Verachtung für die Demokratie nicht teilen, um seine Beobachtung ernst zu nehmen, dass der Tyrann in dieser Schilderung mit dem Beifall des Volkes an die Macht kommt, als dessen Beschützer.
Der späte Platon: Gesetze statt Weise
Die Nomoi, ein Gespräch dreier alter Männer über die Gründung einer Kolonie auf Kreta, zeigen einen veränderten Platon. Der Idealstaat bleibt das Ideal, aber der Athener erklärt nun, man müsse sich wohl mit der zweitbesten Verfassung begnügen (739a–e). Der Grund ist eine Einsicht, die man eher bei Montesquieu oder Lord Acton vermuten würde: Keine sterbliche Seele erträgt, jung und niemandem verantwortlich, die höchste Macht, ohne von Übermut und Ungerechtigkeit erfüllt zu werden (691c–d), und kein Mensch kann unverantwortliche Gewalt über alle menschlichen Dinge ausüben, ohne hochmütig und ungerecht zu werden (713c).
Daraus folgt die Herrschaft des Gesetzes. Wo das Gesetz machtlos ist, sieht Platon den Staat dem Verderben nahe, wo es aber Herr über die Amtsträger ist und diese seine Diener sind, liegt sein Heil (715d). Gäbe es einen Menschen mit vollkommener Einsicht, bräuchte er keine Gesetze, denn kein Gesetz sei mächtiger als Wissen. Da es einen solchen Menschen aber nirgends gibt, wähle man das Zweitbeste, Gesetz und Ordnung (875a–d). Hinzu kommt der Gedanke der gemischten Verfassung: Ein Staat brauche Elemente der Monarchie und der Demokratie, um Freiheit mit Einsicht zu verbinden (693d–e).
Was Freiheitsfreunde von ihm lernen können
Die Einsicht der Nomoi, dass Macht korrumpiert, ganz gleich, wer sie ausübt, ist derselbe Gedanke, auf dem Gewaltenteilung, Verfassungsbindung und Rechenschaftspflicht ruhen. Wer diese Einrichtungen heute verteidigt, kann sich auf Platon berufen, auch wenn er selbst daraus nur halbherzig die Konsequenz zog.
Ebenso lehrreich ist seine Begründung für die Besitzlosigkeit der Wächter. Dass Herrschende, die sich bereichern dürfen, zu Gegnern der eigenen Bürger werden, ist eine Warnung, die sich auch auf heutige Versorgungsposten und Staatsbeteiligungen anwenden lässt. Platon zog daraus allerdings den Schluss, das Eigentum der Herrschenden abzuschaffen, statt ihre Macht zu begrenzen.
Am stärksten wirkt bis heute die sokratische Haltung, die Platon überliefert hat: das beharrliche Prüfen jeder Behauptung, auch gegen die Meinung der Mehrheit, und die Einsicht, dass der Tyrann, der nach außen alles darf, innerlich ein Gefangener bleibt.
Wo es nicht passt
Der Kern des platonischen Staatsdenkens bleibt mit Freiheit unvereinbar. Die Idee, eine Elite kenne das Gute und dürfe es den übrigen verordnen, durchzieht beide großen politischen Werke. In der Politeia bekommt diese Elite das Recht zur Lüge, die Kontrolle über Dichtung und Erziehung und die Lenkung von Ehe und Fortpflanzung. Die Zustimmung der Bürger stellt ein Mythos her, über den niemand abstimmt.
Auch die gemäßigteren Nomoi regeln das Leben bis ins Einzelne. Niemand darf mehr als das Vierfache seines Grundbesitzes an Vermögen haben (744e), Gold und Silber sind in Privathand verboten, Zinsdarlehen ebenso (742a–c). Kein Bürger darf Kaufmann oder Kleinhändler werden, das bleibt Fremden vorbehalten (919d–920a), und wer unter vierzig ist, darf überhaupt nicht ins Ausland reisen (950d). Gerade beim Vorwurf, an dem Sokrates starb, kennt der späte Platon keine Nachsicht: Gottesleugner kommen in ein Besserungshaus, wo sie von Mitgliedern des Nächtlichen Rates ermahnt werden, und wer nach der Haft rückfällig wird, erhält die Todesstrafe (908a–909a).
Die Sklaverei stellte Platon nicht in Frage. Die Politeia fordert lediglich, dass Griechen keine Griechen versklaven (469b–c), und die Nomoi behandeln Sklaven als schwierigen, aber selbstverständlichen Besitz (776b–778a). In seinem Testament, das Diogenes Laertios überliefert, ließ Platon eine Sklavin namens Artemis frei und vererbte vier Haussklaven (III 41–43).
Karl Popper hat 1945 in Die offene Gesellschaft und ihre Feinde Platons politisches Programm als totalitär gelesen. Sein wichtigster Einwand trifft bis heute: Platon habe gefragt, wer herrschen soll, und damit die falsche Frage gestellt. Entscheidend sei, wie man Institutionen so einrichtet, dass schlechte Herrscher möglichst wenig Schaden anrichten und ohne Blutvergießen abgesetzt werden können. Ronald B. Levinson hat Platon 1953 gegen Popper verteidigt, und der Philosoph Eric Brown sieht in Platons Idealstaat zwar totalitäre Züge, hält aber fest, dass dessen Herrscher die Macht verachten und die Bürger ihnen zustimmen sollen, was ihn von realen Diktaturen unterscheidet. Poppers Einwand berührt das kaum, denn er richtet sich gegen jede Ordnung, die vom guten Willen ihrer Herrscher abhängt.
Die falsche und die richtige Frage
Platon hat beinahe alles gesehen, was gegen seinen eigenen Staat spricht. Er wusste, dass Macht verdirbt, dass Herrschende sich bereichern, dass die Freiheit der Vielen von Demagogen ausgenutzt wird und dass selbst die Weisen Gesetze über sich brauchen, solange sie Menschen sind. Dass er dennoch an der Hoffnung festhielt, die Richtigen müssten nur an die Macht kommen, ist der eigentliche Grund, ihn heute genau zu lesen. Die Frage „Wer soll herrschen?“ wird in jeder Wahl und jeder Krise neu gestellt. Platons Werk zeigt, wohin sie führt, wenn man auf sie eine Person zur Antwort gibt statt einer Grenze.
Zum Weiterlesen
- Platon: Der Staat (Politeia), übersetzt von Friedrich Schleiermacher, in: Sämtliche Werke, Bd. 2, Rowohlt, Reinbek 1994
- Platon: Nomoi (Gesetze), in: Sämtliche Werke, Bd. 4, Rowohlt, Reinbek 1994
- Karl R. Popper: Die offene Gesellschaft und ihre Feinde, Bd. 1: Der Zauber Platons, Mohr Siebeck, Tübingen 2003
- Eric Brown: „Plato’s Ethics and Politics in The Republic“, Stanford Encyclopedia of Philosophy
Dieser Artikel erscheint im Rahmen unserer Serie über Denker, Macher und historische Figuren der Freiheit.
Quellen
- Platon: Der Staat (Politeia), übers. von Wilhelm Siegmund Teuffel (Buch I–V) und Wilhelm Wiegand (Buch VI–X), 1855/56, nach: Platon, Sämtliche Werke, Bd. 2, Berlin [1940]; zeno.org, http://www.zeno.org/Philosophie/M/Platon/Der+Staat (zitierte Stellen: 359c–360d, 370a–b, 414b–415d, 417a, 451c–457b, 457c–d, 460a, 469b–c, 472d, 473c–d, 557b, 564a, 565a–566b, 576a, 577c–580c, 592b, 607a).
- Platon: Der Staat, übers. von Friedrich Schleiermacher, in: Sämtliche Werke, Bd. 2, Rowohlt, Reinbek 1994.
- Platon: Des Sokrates Verteidigung (Apologie), übers. von Friedrich Schleiermacher (1805), nach: Sämtliche Werke, Bd. 1, Berlin [1940]; http://www.zeno.org/Philosophie/M/Platon/Des+Sokrates+Verteidigung (38a, 24b).
- Platon: Laws (Nomoi), übers. von R. G. Bury, Loeb Classical Library, Cambridge (Mass.) 1967/68; Perseus Digital Library, http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus:text:1999.01.0166 (691c–d, 693d–e, 702b–d, 713c, 715d, 739a–e, 742a–c, 744e, 776b–778a, 875a–d, 908a–909a, 919c–920a, 950d, 961a–b).
- Platon: Nomoi, in: Sämtliche Werke, Bd. 4, Rowohlt, Reinbek 1994.
- Platon (Echtheit umstritten): Siebter Brief, übers. von R. G. Bury, Loeb; Perseus, http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus:text:1999.01.0164 (324c–326b).
- Diogenes Laertios: Leben und Meinungen berühmter Philosophen, Buch III 41–43 (Testament Platons), engl. übers. von R. D. Hicks (1925); https://en.wikisource.org/wiki/Lives_of_the_Eminent_Philosophers/Book_III
- Aristoteles: Politik II, 1261b, übers. von H. Rackham, Loeb; Perseus, http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus:text:1999.01.0058
- Richard Kraut: „Plato“, Stanford Encyclopedia of Philosophy (überarbeitet 2026), https://plato.stanford.edu/entries/plato/
- Eric Brown: „Plato’s Ethics and Politics in The Republic“, Stanford Encyclopedia of Philosophy (überarbeitet 2017), https://plato.stanford.edu/entries/plato-ethics-politics/
- Christopher Shields: „Aristotle“, Stanford Encyclopedia of Philosophy, https://plato.stanford.edu/entries/aristotle/
- Thomas Brickhouse, Nicholas D. Smith: „Plato“, Internet Encyclopedia of Philosophy, https://iep.utm.edu/plato/
- Karl R. Popper: The Open Society and Its Enemies, Bd. 1: The Spell of Plato, Routledge, London 1945; dt.: Die offene Gesellschaft und ihre Feinde, Bd. 1: Der Zauber Platons, Mohr Siebeck, Tübingen 2003 (Kap. 6 und 7).
- Zu Poppers Frage „Wer soll herrschen?“: Rezension in der Review of Austrian Economics 12/1 (1999), https://departments.gmu.edu/rae/archives/VOL12_1_1999/harperbr.pdf ; „Popper’s Theory of Democracy“, https://articles.skeptics.nz/2023/10/24/poppers-theory-of-democracy
- Ronald B. Levinson: In Defense of Plato, Harvard University Press, Cambridge (Mass.) 1953.
- Wikipedia (en): „Stephanus pagination“, https://en.wikipedia.org/wiki/Stephanus_pagination (Zitierweise)
Beitragsbild: Platon (KI-Illustration)

