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Cover: Der Weg zur Knechtschaft

Literatur · Ökonomie

Der Weg zur Knechtschaft

von Friedrich August von Hayek

Warum Planwirtschaft und Freiheit nicht zusammenpassen, und weshalb gut gemeinte Lenkung in Zwang mündet.

Niveau
Fortgeschritten
Erschienen
1944
Verlag
Olzog
ISBN
9783789281181

Worum es geht

Friedrich August von Hayek veröffentlichte „Der Weg zur Knechtschaft“ erstmals 1944, mitten im Zweiten Weltkrieg. Sein Argument war damals provokant und ist es geblieben: Zentralistische Wirtschaftsplanung und individuelle Freiheit lassen sich nicht dauerhaft vereinbaren. Wer die Wirtschaft plant, plant zwangsläufig auch das Leben der Menschen.

Hayek verfolgt diesen Gedanken mit großer Sorgfalt. Er zeigt, wie staatliche Eingriffe in die Wirtschaft eine innere Logik entwickeln, die immer weitere Eingriffe nach sich zieht. Nicht böser Wille, sondern die Struktur des Problems treibt demokratische Gesellschaften in Richtung Bevormundung. Der Preis für vermeintliche Sicherheit ist die Aufgabe von Eigenverantwortung und Selbstbestimmung.

Das Buch ist keine trockene Wirtschaftstheorie. Hayek schreibt für ein gebildetes Publikum ohne Fachausbildung, und seine Argumentation entfaltet sich eher wie ein philosophisches Essay als wie ein Lehrbuch. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche gesellschaftlichen Bedingungen nötig sind, damit Menschen ihr Leben nach eigenen Vorstellungen gestalten können.

Wer verstehen möchte, warum Freiheit und Wohlstand eng zusammenhängen und wie beides leise erodieren kann, findet hier ein grundlegendes Werk. Es eignet sich für alle, die über Ökonomie, politische Philosophie und die Geschichte des 20. Jahrhunderts nachdenken wollen.

Mehr über den Autor: Friedrich August von Hayek: Was niemand allein wissen kann

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