Geldsozialismus
Wie das staatliche Geldsystem Krisen erzeugt, verständlich geschrieben vom wichtigsten deutschen Libertären seiner Zeit.
- Niveau
- Fortgeschritten
- Erschienen
- 2010
- Verlag
- Resch-Verlag
- ISBN
- 9783935197571
Worum es geht
Roland Baader, einer der profiliertesten deutschsprachigen Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie, widmet sich in „Geldsozialismus“ einer Frage, die das Leben aller berührt und dennoch selten gestellt wird: Was passiert, wenn der Staat das Geldwesen kontrolliert? Baader argumentiert, dass das staatliche Geldmonopol keine neutrale Verwaltungsangelegenheit ist, sondern ein tiefer Eingriff in die wirtschaftliche Freiheit jedes Menschen.
Im Mittelpunkt steht die These, dass inflationäres Papiergeld eine Form stiller Umverteilung darstellt. Wer Geld druckt, entscheidet, wer davon zuerst profitiert, und wer am Ende die Zeche zahlt. Baader zeigt, wie dieses System Sparer enteignet, Fehlinvestitionen begünstigt und politische Abhängigkeiten schafft, die mit einem freien Markt unvereinbar sind.
Baader schreibt nicht als trockener Theoretiker, sondern mit deutlicher Haltung und einem Gespür für die moralische Dimension ökonomischer Fragen. Er verknüpft währungspolitische Analyse mit einem breiteren Verständnis von Eigenverantwortung und gesellschaftlicher Ordnung, das auf Denkern wie Ludwig von Mises und Friedrich August von Hayek aufbaut.
Das Buch richtet sich an Leser, die über die täglichen Nachrichten hinaus verstehen wollen, nach welcher inneren Logik das moderne Geldsystem funktioniert, und welche Alternativen denkbar wären. Vorkenntnisse in Ökonomie sind hilfreich, aber keine Voraussetzung.
Mehr über den Autor: Roland Baader: Der Mahner gegen die Gottspieler
