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Cover: Hymne

Literatur · Einstieg

Hymne

Roman

von Ayn Rand

Eine dunkle Zukunft, in der das Wort „Ich“ verboten ist, und ein Einzelner, der es trotzdem denkt.

Niveau
Einstieg
Erschienen
2020
Verlag
Lichtschlag
ISBN
3939562947

Worum es geht

„Hymne“ spielt in einer fernen Gesellschaft, die das Individuum vollständig getilgt hat. Menschen tragen keine Namen, sondern Nummern. Das Wort „Ich“ existiert nicht mehr; alles dreht sich um das kollektive „Wir“. In dieser Welt lebt Gleichheit 7-2521, ein junger Mann, den seine Neugier nicht loslässt, und der heimlich forscht, denkt und fühlt, obwohl genau das verboten ist.

Ayn Rand erzählt diese Geschichte in einer knappen, fast lyrischen Sprache, die dem Titel alle Ehre macht. Die Novelle ist kein langes Werk, aber sie verdichtet einen zentralen Gedanken mit großer Wucht: Was bleibt vom Menschen, wenn man ihm das Recht auf sein eigenes Urteil, seine eigene Stimme und seinen eigenen Namen nimmt? Und was bedeutet es, dieses Recht zurückzugewinnen, nicht als Rebellion gegen andere, sondern als Entdeckung seiner selbst?

Entstanden in den 1930er Jahren, ist „Hymne“ ein frühes Werk Rands, das die Themen ihrer späteren Romane „Der Ursprung“ und „Der Streik“ in konzentrierter Form vorwegnimmt: die Würde des Einzelnen, die schöpferische Kraft des unabhängigen Geistes und die Frage, was Freiheit eigentlich bedeutet, wenn man sie von Grund auf neu denken muss.

Wer Rands Philosophie noch nicht kennt, findet hier einen zugänglichen Einstieg. Wer ihre großen Romane bereits gelesen hat, entdeckt in dieser schmalen Novelle die Wurzeln ihres Denkens, klar, direkt und ohne Umwege.

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