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Cover: Economics in One Lesson

Literatur · Einstieg

Economics in One Lesson

von Henry Hazlitt

Bastiats Gedanke, auf die ganze Wirtschaftspolitik angewandt: Wer nur auf die sichtbaren Folgen schaut, liegt fast immer falsch.

Niveau
Einstieg
Erschienen
1946
Verlag
Pocket Books
ISBN
9780517548233

Worum es geht

Henry Hazlitts Buch aus dem Jahr 1946 ist ein schmales, aber erstaunlich weit reichendes Werk. Sein Ausgangspunkt ist denkbar einfach: Die meisten wirtschaftlichen Irrtümer entstehen dadurch, dass man nur die unmittelbaren Folgen einer Maßnahme betrachtet und dabei vergisst, was gleichzeitig anderswo geschieht. Hazlitt nennt das die „Lektion“ der Ökonomie, und wendet sie konsequent auf Dutzende von Alltagsfragen an.

Ob Zölle, Mindestlöhne, staatliche Arbeitsbeschaffung oder Preiskontrollen: Hazlitt führt den Leser jeweils durch die sichtbaren und die unsichtbaren Wirkungen einer Maßnahme. Was einer Gruppe nützt, kostet eine andere, und oft ist diese zweite Gruppe so verstreut, dass ihr Verlust im öffentlichen Gespräch einfach nicht vorkommt. Dieses Denken in Zusammenhängen ist keine Ideologie, sondern eine Methode.

Das Buch baut auf Frédéric Bastiat auf, dessen Bild vom „zerbrochenen Fenster“ Hazlitt zu einem vollständigen Lehrgang ausgebaut hat. Der Stil ist klar und ohne Fachsprache, die Beispiele sind so gewählt, dass sie auch Jahrzehnte nach der Erstveröffentlichung verständlich bleiben.

Wer verstehen möchte, wie wirtschaftliches Denken funktioniert, und wer bereit ist, gewohnte Schlussfolgerungen zu hinterfragen, findet hier einen zuverlässigen Einstieg. Das Buch richtet sich an alle, die keine Volkswirtschaft studiert haben, aber trotzdem mitreden wollen, und zwar fundiert.

Mehr über den Autor: Henry Hazlitt: Ökonomie in einer Lektion

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